Herzlich Willkommen,

Auf den folgenden Seiten möchte ich mich als Ihre Bürgermeisterkandidatin vorstellen und Ihnen meine Person, meine Auffassungen und Ziele näher bringen.

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

ich freue mich über Ihren Besuch auf meiner Webseite.

Am 8. März 2026 entscheiden Sie, ob es künftig eine Erste Bürgermeisterin in Vaterstetten gibt.

In den letzten Monaten wurde ich von vielen auf die anstehende Kommunalwahl angesprochen, meist verbunden mit der Aufforderung oder Bitte nochmals anzutreten und eine echte Wahl-Alternative zu bieten. In diesen persönlichen Gesprächen haben Sie mir Ihre Vorstellungen und Wünsche bezüglich einer modernen Verwaltung, aber auch Ihre Skepsis hinsichtlich manch negativer Entwicklungen in Vaterstetten mitgeteilt. Das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die Zuversicht, dass positive Veränderungen möglich sind, haben mich letztlich überzeugt, erneut zu kandidieren.

Ihre

Maria Wirnitzer

Meine Schwerpunkte für eine lebenswerte Gemeinde

Ich stehe für eine solidarische und familiengerechte Gemeinde

Für eine wohnortnahe und qualitativ gute Kinderbetreuung sind ausreichend Fachpersonal, bessere digitale Abläufe und eine gezielte finanzielle Unterstützung aller Träger erforderlich.

Unsere Schulen müssen saniert und die Ganztagesangebote deutlich erweitert werden. Die Wendelsteinschule befindet sich in einem Zustand, der eine grundlegende Sanierung und eine umfassende Modernisierung erforderlich macht, um den Anforderungen eines modernen Schulsystems gerecht zu werden. Das gilt auch für die Parsdorfer Grundschule, die dringend erweitert werden muss. Darüber hinaus besteht ein steigender Bedarf an Nachmittagsbetreuung für Schulkinder.

Hierfür notwendig sind zusätzliche Plätze in der Mittagsbetreuung, in Horten, sowie der weitere Ausbau von Ganztagesklassen. Ziel muss sein, jedem Schulkind eine passende Betreuung anzubieten.

Der neu gewählte Familienbeirat sollte bei all diesen Themen umfassend eingebunden werden.

Es ist unbestritten, dass in den letzten Jahren dank des Seniorenbeirat und verschiedener Vereine insbesondere für mobile Senioren einiges erreicht wurde. Was aber in der Zukunft mehr Aufmerksamkeit braucht, ist die Versorgung von Menschen, die nicht mehr alleine zurecht kommen. Für die Entlastung pflegender Angehöriger sind mehr Kurzzeitpflegeplätze erforderlich. Hier muss die Gemeinde intensiv unterstützen.

Unseren Heranwachsenden fehlen praktische Angebote und Räumlichkeiten. Egal wo man hinkommt, wird geklagt, dass Plätze von den Jugendlichen belagert werden, die laut sind und Müll hinterlassen. Aus Sicht der älteren Generation vielleicht berechtigt, aber wo sollen sie denn hingehen, wo sollen sie sich aufhalten in Vaterstetten?

Für eine Gemeinde mit 25.000 Einwohner bräuchte es eigentlich mehr als ein provisorisches Jugendzentrum. Die Heranwachsenden brauchen Aufenthaltsräume, drinnen wie draußen. Und hierfür müssen sie mit mehr Mitspracherecht stärker in Planungen einbezogen werden.

Inklusion darf nicht vernachlässigt werden

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leben mit einer Behinderung. Sie verdienen die volle und selbstbestimmte Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Ich setze mich daher für eine umfassende Barrierefreiheit ein – im öffentlichen Personennahverkehr ebenso wie auf allen Straßen und Wegen in unserer Gemeinde. Öffentliche Toiletten müssen ausreichend vorhanden und für Menschen mit Behinderung nutzbar sein.

Der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen in den Bereichen Gesundheit, Freizeit und Kultur sowie zu Restaurants, Geschäften und privatwirtschaftlichen Angeboten muss barrierefrei gestaltet werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ausbau von barrierefreien und gleichzeitig bezahlbarem Wohnungen und die Unterstützung für wohnortnahe Arbeitsplätze. Wir sollten eine inklusive Gemeinde sein, in der niemand ausgeschlossen wird – weder im Alltag noch in der Arbeitswelt.

Wir brauchen Lösungen für den zunehmenden Verkehr.

Auch ohne weitere große Baugebiete wächst die Gemeinde bspw. durch Nachverdichtung. Wenn keine gezielten Anpassungen erfolgen, ersticken wir am Autoverkehr. Vor allem für fahrradfahrende Kinder oder ältere gehbehinderte Menschen wird es auf manchen Straßen, Gehwegen und Kreuzungen immer gefährlicher. Deshalb müssen in Zukunft Fußgänger, Radfahrer und vor allen Dingen der ÖPNV deutlich stärker im Mittelpunkt stehen als bisher.

Erforderlich ist ein Parkraum-Management vor allem für stark frequentierte Straßen wie die Bahnhofstraße mit Kurzzeitparkplätzen und ggf. Einbahnstraßenregelung. Gefährliche Übergänge wie an der Alte Post/ Neue Poststraße müssen risikoärmer gestaltet werden. Die SPD fordert Tempo 30 an der Gruber Straße/Dorfplatz in Parsdorf, nicht um Autofahrer zu schikanieren, sondern um die Verkehrswege, die auch oft Schulwege sind, sicherer zu machen. Wenn es für Tempo 30 an der Unterführung der Möschenfelder Straße im GR keine Mehrheit gibt, dann müssen andere Lösungen gefunden werden, wie z.B. ein Geländer an dem schmalen Fuß/Radweg, damit vor allem die Kinder besser geschützt sind.

Viele Gehwege sind in einem sehr schlechten Zustand. Stolperfallen müssen im Sinne der Barrierefreiheit beseitigt und hohe Bordsteine an Straßenübergängen abgesenkt werden, damit sie auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen gut begehbar sind.

Kurze Wege können oft mit dem Fahrrad bewältigt werden. Um das Alltagsradeln attraktiver zu machen, ist ein flächendeckendes Radwegekonzept mit Fahrradstraßen/-zonen und Ausbau des inner- und überörtlichen Radwegenetzes erforderlich. Dazu gehören moderne und sichere Fahrrad-Abstellmöglichkeiten in ausreichender Zahl.

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Aktuelles

Vaterstetten wächst, aber wer kann sich noch eine bezahlbare Wohnung leisten?

Wie sollen wir junge Familien mit einem Durchschnittsverdienst ermöglichen, hier zu bleiben, wie sollen wir die so dringend benötigten Fachkräfte bspw. angestellte Handwerker oder Mitarbeiter in Dienstleistungsberufen wie Pflegerinnen, Verkäufer, Frisöre, Reinigungskräfte, Büroangestellte, Erzieherinnen, etc. für Vaterstetten gewinnen?

Die Gemeinde muss auf Ihren eigenen Grundstücken selbst bauen, bspw. in Vaterstetten-Nordwest und auf dem ehemaligen Schulareal an der Gluckstraße.

Für Vaterstetten-Nordwest hat der Gemeinderat das bereits auf den Weg gebracht. 152 günstige Wohnungen sollen gebaut werden. Leider ist der Fördertopf vom Freistaat leer. Wir wollen sehr hoffen, dass vom Investitionspaket, das die Bundesregierung verabschiedet hat, gerade für den kommunalen Wohnungsbau mehr übrig bleibt und dass der Freistaat diese Gelder vor allem weitergibt.

Selbst bauen oder mit Genossenschaften, gilt auch für die Gluckstraße.

Die Schulgebäude an der Gluckstraße verschlingen immense Energiekosten, permanent, obwohl sie zum größten Teil leer stehen. Wenn der Kindergarten aus dem Schulgebäude umzieht nach St. Anna (bei Maria Linden), was soll dann mit dem Areal passieren? Im Oktober 2020 wurde zwar ein Bebauungsplan beschlossen, aber in der sog. Agenda 2030 des Bürgermeisters finden sich hierzu keine Aussagen. Die Gemeinde darf ihr Tafelsilber nicht veräußern, sondern sollte auch hier Wohnungen bauen. In der Zwischenzeit könnten die Räume für die interimistische Aufnahme von Start-Ups, Büros oder an Kulturschaffende vermietet werden. Ich bin der Meinung, dass es nicht verantwortbar ist, diese Gebäude leer stehen zu lassen.

Natürlich müssen auch noch andere Ansätze verfolgt werden. Bspw. ob bei der bei der Genehmigung von Einzelhandel und Discountern, die große Flächen benötigen, aber in der Regel nur einstöckigen Flachbauten planen, grundsätzlich eine Wohnraumnutzung in weiteren Stockwerken zu fordern ist.

Klar ist auch, es muss einfacher und damit kostengünstiger gebaut werden.

Wie geht es mit unseren Ortszentren weiter?

Wenn wir nicht heute anfangen einen Stufenplan für eine Finanzierung und eine konsistente modulare Umsetzung zu entwickeln, werden wir auch in 10 Jahren kein Bürgerhaus für Veranstaltungen und kein effizient nutzbares Rathaus haben. Dies wird viel Geld kosten, und wir werden es sicher nicht auf einmal umsetzen können, aber es sollte zumindest konzeptionell auf den Weg gebracht werden. Fördermöglichkeiten müssen dafür genutzt werden (Städtebauförderung oder Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel) wie am Beispiel Bürgerpark, bei dem 90 % der geplanten Herstellungskosten aus Bundesmitteln finanziert wurden.

Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich lebendige, nutzungsgemischte Ortszentren und Plätze, die aufgrund ihrer Gestaltungsqualität auch Aufenthalts- und Begegnungsräume sind. Eigentlich gäbe es einige Plätze, die diese Aufgabe erfüllen könnten, aber derzeit ein tristes Dasein führen. Generell gilt das auch für manche der Kinderspielplätze. Eine optisch ansprechendere Gestaltung mit Begrünung als natürliche Abgrenzung, ausreichend Sitzgelegenheiten für Eltern und Begleitpersonen sowie ein sauberes Umfeld sind mir ein zentrales Anliegen, um sie zu lebendigen Begegnungsorten für Kinder und Familien zu machen.

Die Erwartungen an eine attraktive Mitte in Baldham haben sich aufgrund des fehlgeplanten Marktplatzes bisher nicht erfüllt. Die Enttäuschung darüber ist bei sehr vielen Menschen spürbar. Für mehr Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz fordere ich – unter Einbeziehung der dortigen Geschäfte und Lokale – eine bessere Gliederung mit weiterer Bepflanzung, Sitzmöglichkeiten und vor allem mehr Augenmerk auf Sauberkeit.

Auch der Park & Ride-Platz nördlich des S-Bahn-Haltepunktes ist kein Aushängeschild für die Gemeinde. Umso notwendiger ist es, dass sich der zukünftige Gemeinderat noch einmal mit diesem Areal intensiv beschäftigt.

Um eine weitere Abwanderung von Geschäften und die langfristige Verödung in den Ortskernen zu verhindern, muss die Gemeinde eine aktivere Rolle einnehmen als das bisher der Fall war. Dies gilt gleichermaßen für die Wendelsteinstraße in Vaterstetten wie bspw. für die Karl-Böhm-Straße (ehemals WM-Sport und Geschäfte gegenüber). Vor allem die kleineren Ladengeschäfte, Handwerksbetriebe und regional Gewerbetreibende benötigen Unterstützung und müssen Gehör bei der Gemeindeverwaltung finden.

Gewerbe ist wichtig für eine zukunftsorientierte Gemeindepolitik

Die Gemeinde Vaterstetten leidet bei den Steuereinnahmen nach wie vor unter einem strukturellen Defizit. Die Gewerbesteuereinnahmen sind für eine Kommune unserer Größenordnung viel zu niedrig, vor allem unter denen vergleichbarer Gemeinden im Umland von München.

Gewerbe ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer zukunftsorientierten Gemeindepolitik. Gewerbe schafft nicht nur wohnortnahe Arbeitsplätze, sondern trägt über die Gewerbesteuer, die ja direkt den Kommunen zufließt, zur Finanzierung der sozialen Infrastruktur der Gemeinde bei. Ob wir uns Straßensanierungen, moderne Schulen, Kultur, u.a. leisten können, hängt in erster Linie von der Höhe der Gewerbesteuereinnahmen ab.

Es wurden große Firmen in Parsdorf angesiedelt. Die Gewerbesteuereinnahmen blieben aber bislang hinter den Erwartungen zurück.

Wir halten nichts davon ausschließlich flächenintensive Großbetriebe anzusiedeln. Vielmehr brauchen wir einen gesunden Mix zwischen kleineren, mittleren und größeren Firmen. Hierzu hat die SPD-Gemeinderatsfraktion einen Kriterienkatalog entwickelt. Bei dem neu ausgewiesenen Gewerbegebiet in Vaterstetten beim Umspannwerk/Penny ist die Wirtschaftsförderung gefordert, gewerbesteuerstarke Unternehmen zu finden.

Die Entwicklung der Allgemeinen Rücklage bei den Gemeindefinanzen ist bedenklich zurückgegangen. Die Schuldenentwicklung hat stark zugenommen und wird sich aufgrund der Finanzplanung bis 2028 noch steigern, wobei jedoch zu berücksichtigen ist, dass davon ein sehr hoher Anteil auf rentierliche Schulden wie Geothermie und vorgesehener Wohnungsbau zurückzuführen sind.

Wir dürfen nicht völlig auf eine Neuverschuldung zu Gunsten sinnvoller Investitionen und ökonomisch sowie ökologisch notwendiger Instandhaltungen verzichten. Die Unterscheidung in rentierliche und nicht-rentierliche Schulden hat sich zwischenzeitlich im Gemeinderat durchgesetzt. Das heißt für Investitionen, die sich im Laufe der Zeit durch entsprechend daraus generierter Einnahmen refinanzieren, kann die Schuldenobergrenze überschritten werden

Unsere Gemeinde soll auch in Zukunft attraktiv und lebenswert sein

In einer größer werdenden und dichter bebauten Gemeinde haben öffentliche Grünflächen eine wachsende Bedeutung. Ich setze mich ein für den Erhalt vorhandener und die Schaffung weiterer öffentlicher Grünbereiche. Diese tragen nicht nur zur Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger bei, sondern sind auch wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt und dem Klimaschutz.

Ein gutes Beispiel ist der neu entstandene Bürgerpark. Er dient der Naherholung, ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt mit Spiel- als auch Ruhebereichen und naturnahen Flächen.

Für die Gemeinschaft und das soziale Miteinander könnten zentrale Plätze in den Wohnquartieren, wie bspw. der Allauch-Platz oder der Brunnen am Rossinizentrum, eine wichtige Funktion haben. Dafür müsste von der Gemeinde deutlich mehr Augenmerk auf Gestaltung und Pflege gelegt werden.

Mit zunehmender Bauverdichtung verschwinden immer mehr große Gärten mit altem Baumbestand. Wir halten an der örtlichen Baumschutzverordnung fest, nachdem bedauerlicherweise der Freistaat die Freiflächengestaltungssatzung als wichtiges Instrument der Grüngestaltung außer Kraft gesetzt hat.

Notwendig ist eine sichere und nachhaltige Energieversorgung

Energiesparen und eine effizientere Energieerzeugung sind wesentlich für die Energieversorgung. Durch eine vernünftige Wärmedämmung von älteren Gebäuden könnte der Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Für unsere Bürgerinnen und Bürger muss das Beratungsangebot in diesen Bereich deshalb verbessert werden.

Die Tiefen-Geothermie steht endlich wieder auf der Tagesordnung. Entsprechende Beschlüsse zur Schaffung der notwendigen Unternehmensstrukturen wurden im Gemeinderat gefasst. Aufgrund der Bundesförderung von 40 % für Bohrung, Heizzentrale und Ausbau des Fernwärmenetzes ist ein rentierlicher Betrieb mit moderaten Wärmepreisen für die Abnehmer möglich. Das muss jetzt zügig und konsequent umgesetzt werden. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist vor allem wichtig, wann ein Anschluss an die Fernwärme möglich ist und wie hoch die Kosten sind.

Anders als viele meinen, gibt es in der Gemeinde Vaterstetten ausreichend Potenziale in den Bereichen Sonnen- und Windenergie. Es ist an der Zeit, dass durch den Gemeinderat und die Verwaltung die planungsrechtlichen Voraussetzungen, insbesondere für das eine oder andere Windrat, z.B. in der Nähe der Geothermiebohrung zur Stromversorgung der Pumpen und Freiflächen-Photovoltaikanlagen geschaffen werden.

Wir wollen die Energiewende, haben aber kaum öffentliche Lademöglichkeiten für E-Autos. Insbesondere in Baldham sind wir diesbezüglich wirklich schlecht aufgestellt. Gerade an Orten, an denen sich Menschen länger aufhalten (z. B.: Bahnhöfe, Stadion, Einkaufsmärkte, etc.) müssen endlich allgemein zugängliche Lademöglichkeiten geschaffen werden

Wir brauchen Maßnahmen zur Müllvermeidung und mehr Sauberkeit in der Gemeinde

Insbesondere die Wertstoffinseln bieten immer wieder ein schlimmes Bild. Papier, Kartonagen und Plastikmüll werden neben den Sammelcontainern abgelegt und oftmals vom Wind in die Umgebung verteilt. Auch Sperrmüll im größeren Umfang wird dort illegal entsorgt. Weil die Container oft überfüllt sind, sind weitere Standorte, bevorzugt auf den großen Parkplätzen der Discounter auszuweisen. An besonders belasteten Wertstoffinseln sollte, nachdem bisherige Maßnahmen im Wesentlichen ohne Erfolg blieben, eine temporäre Videoüberwachung eingesetzt werden.

An neuralgischen Punkten wie Zuwegen zur S-Bahn oder Plätzen braucht es häufigere Reinigungsintervalle und mehr Abfalkörbe.

Um die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich Eigenverantwortung zu sensibilisieren, muss die Müllproblematik in Publikationen, z.B. im „Lebendigen Vaterstetten“ und auf Veranstaltungen mehr als bisher und regelmäßig thematisiert werden. Aktivitäten vom Einzelhandel oder Vereinen zur Müllvermeidung und -sammlung (insbesondere Ramadama) sind durch die Gemeinde aktiv und öffentlichkeitswirksam zu unterstützen. Bäckereien könnten zur Ausgabe von Mehrweg-Bechern angehalten werden. Wenn in unseren Schulen oder Kitas Projekte und Aktionen zur Umwelterziehung durchgeführt werden, sollte das die Gemeinde finanziell fördern.

Kultur und Vereinsleben müssen gefördert werden

Ein aktives Vereinsleben und gelebte Traditionen zeichnen Vaterstetten in besonderer Weise aus. Die Musik- und Volkshochschule mit ihren qualitativen und kostengünstigen Angeboten leisten einen wertvollen Beitrag für Bildung und Kultur. Sie sollen weiter von der Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt werden.

Leider sind mittel- und große Versammlungs- und Veranstaltungsräume für unsere zum Teil mitgliederstarken Vereine kaum verfügbar oder für musikalische Veranstaltungen wenig geeignet. Dass es in einer Gemeinde mit über 25 Tsd. Einwohnern kein multifunktional nutzbares Bürgerhaus gibt, ist wohl einmalig in Deutschland. Die Planung und der Bau eines entsprechenden Gebäudes, muss deshalb zumindest mittelfristig Ziel sein. Eine finanzielle Beteiligung von Großunternehmen bspw. über die Übertragung von Namensrechten sollte geprüft und ermöglicht werden. In zeitlicher Abhängigkeit einer möglichen Wiedernutzung als Jugendzentrum, und um Veranstaltungen bis zu 100 Gästen zu ermöglichen, könnte die Bestuhlung und die Technik im OHA auf einen modernen Stand gebracht werden.

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